Der Wolf im Schafspelz

Als die 31-jährige Schwangere sich mit einem milden Pruritus vorstellte, ahnte noch keiner wie gefährlich die Lage wirklich war. Drei Tage später war das Kind in ihrem Bauch tot.

Es ist ihr zweites Kind und die 31. Schwangerschaftswoche, in der sich die junge Frau wegen juckender Haut vorstellt. Der Pruritus habe heute erst begonnen, erklärt die Patientin den Ärzten. GOT und Gamma-GT liegen im Normbereich und es besteht kein Ikterus. Drei Tage später kommt es trotz dieser milden Symptomatik zum intra-uterinen Fruchttod. Jetzt bestimmt man auch die Gallensäuren, die mit 252 µmol/l auf das 20-Fache gegen-über der Norm erhöht sind, und stellt leider sehr spät die Diagnose einer intrahepatischen Schwangerschaftscholestase.

Der Fall macht eindrücklich klar, wie gefährlich diese häufigste Lebererkrankung in der Schwangerschaft ist, erinnerte Professor Dr. Sonja Ständer von...

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