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Diagnose und Behandlung des Morbus Menière

Autor: Dr. Elke Ruchalla

In der Macula utriculi werden die Sinneszellen (blau) von Otolithen (violett) berührt. In der Macula utriculi werden die Sinneszellen (blau) von Otolithen (violett) berührt. © Science Photo Library/ Gschmeissner, Steve

Aus dem Studium kennt man vom Morbus Menière wohl vor allem die sogenannte „Menière-Trias“: Drehschwindelattacken, einseitiges Ohrgeräusch und einseitiger Hörverlust. Das Krankheitsbild geht aber wesentlich weiter.

Pathophysiologisch liegt bei der Menière-Erkrankung ein endolymphatischer Hydrops vor, also eine Ansammlung von Endolymphe im häutigen Labyrinth des Innenohrs. Dessen Ursache ist aber noch unklar, erklären Dr. Mansur­ Kutlubaev­ von der Abteilung für Neurologie der Bashkir State Medical University im russischen Ufa und seine Kollegen. Als Ursache infrage kommen z.B. Autoimmunreaktionen, Virusinfekte, Funktionsstörungen des autonomen Nervensys­tems und/oder genetische Faktoren.

Typischerweise gilt der Menière als progrediente idiopathische Erkrankung – dennoch sollte man eventuelle (seltene) Ursachen zumindest im Hinterkopf haben und abklären, denn sie sind behandelbar: beispielsweise ein…

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