Die EUS-Angiotherapie braucht Spezialisten

Autor: Leoni Burggraf/Birgit Maronde

Die Ausdehung des endoskopisch entdeckten Plattenepithelkarzinoms lässt sich mithilfe des endoskopischen Utraschalls gut ermitteln. © wikimedia/Guntau (CC BY-SA 3.0)

Die Rolle des endoskopischen Ultraschalls hat sich in den letzten 30 Jahren drastisch verändert. Wurde er früher zu rein diagnostischen Zwecken eingesetzt, sind inzwischen immer mehr therapeutische Interventionen möglich. Doch die Technik ist anspruchsvoll und erfordert Erfahrung.

Die Erfolgsgeschichte der endoskopischen Sonographie (EUS) beginnt ganz konservativ: Vom Lumen des Verdauungstrakts aus werden die Wandstrukturen und benachbarten Organe beurteilt. Finden sich malignomverdächtige Befunde, Gallensteine, eine Pankreatitis? Dann wird das diagnostische Potenzial ausgeweitet. Vor etwa 25 Jahren erlebte die via EUS gesteuerte Feinnadelpunktion ihren Durchbruch – heute ist sie ein Routineverfahren, erklärte Professor Dr. Annette ­Fritscher-Ravens vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel.

Mittlerweile nutzt man die endoskopische Sonographie auch zu therapeutischen Zwecken. So kann man zum Beispiel quasi unter Sicht transmural (Pseudo)Zysten, Abszesse...

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