Die kleinen Gefäße von Diabetikern im Fokus

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Der Monofilament-Test deckt den Sensibilitätsverlust auf. Fehlt die schützende Empfindung, steigt das Risiko für Ulzera. © fotolia/Celso Pupo

Die Empfehlungen zur Behandlung von Diabetikern stehen mindestens einmal jährlich auf dem Prüfstand. Aktuelle Neuerungen der American Diabetes Association (ADA) betreffen das Thema mikrovaskuläre Komplikationen und Fußpflege.

Im Bereich der kleinen Gefäße beschäftigt sich eine aktuelle Übersicht der ADA zunächst ausführlich mit der diabetischen Nephropathie. Sie trifft etwa 20–40 % aller Zuckerkranken – bei Typ-1-Diabetikern i.d.R. nach einer Krankheitsdauer von mindestens fünf Jahren, bei Typ-2-Patienten kann sie schon zum Zeitpunkt der Diagnose vorliegen. Eine Bestimmung von Albumin im Urin sowie der geschätzten GFR (eGFR) sollte mindestens jährlich erfolgen. Beim Typ-1-Diabetes genügt es, mit dem Screening ab einer Krankheitsdauer ≥ 5 Jahren zu beginnen.

Zwei bis drei Stichproben müssen pathologisch sein

Für das Albuminurie-Screening genügen Stichproben. Wenn zwei bis drei innerhalb von 3–6 Monaten...

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