Die pulmonale Aspergillose dingfest machen

Autor: Dr. Andrea Wülker

Aspergillen befallen oft Patienten mit respiratorischer Krankheit. © wikimedia/Aspergillus spp

Unbehandelt hat die chronische pulmonale Aspergillose eine schlechte Prognose. Daher gilt: Bei entsprechendem Verdacht diagnostisch abklären und konsequent behandeln. Wie das gelingt, zeigt eine neue Leitlinie.

Schätzungen zufolge leiden etwa 240 000 Menschen in Europa an einer chronischen pulmonalen Aspergillose (CPA). Bleibt die Erkrankung unbehandelt, liegt die 5-Jahres-Mortalität bei 75–80 %. Um eine frühzeitigere Diagnosestellung und Behandlung zu fördern, hat eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der European Society for Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ESCMID) und der European Respiratory Society (ERS) unter der Federführung von Professor Dr. David W. Denning vom National Aspergillosis Centre der Universitätsklinik South Manchester eine klinische Leitlinie entwickelt.

Die häufigste CPA-Form ist die chronisch kavitäre pulmonale Aspergillose (CCPA), die unbehandelt zu einer...

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