Ein wenig frösteln ist metabolisch gesund

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Stoffwechsel-Experten propagieren milde Kälteexposition gegen Typ-2-Diabetes. © Fotolia, DOC RABE Media

Außer körperlicher Bewegung kurbelt auch Kälteexposition den Energiestoffwechsel an. Das ist quasi die körpereigene Heizung. In beiden Situationen kommt es zu einer gesteigerten Substratverbrennung in den Mitochondrien. Dieser Mechanismus hat offenbar auch einen zentralen Stellenwert zur Verbesserung der Glukosetoleranz.

Gewichtsabnahme und körperliche Aktivität können bekanntlich der Insulinresistenz und dem Typ-2-Diabetes vorbeugen und in ihrem Ausmaß reduzieren. Aber – und das ist weniger verbreitet – auch Kälteexposition steigert den Energieumsatz und verbessert die Insulinsensitivität.

Körperliche Aktivität und milde Kälte wirkten augenscheinlich über den gleichen biochemischen Mechanismus protektiv, so die Hypothese der Stoffwechselexperten Professor Dr. Patrick Schrauwen und Professor Dr. Wouter D. van Marken Lichtenbelt vom Maastricht University Medical Center: über die Stimulation von Energiesensoren wie der 5-Adenosin-Monophosphat-aktivierten Proteinkinase (AMPK) in Muskel- und Leberzellen. Melden...

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