Eine eigene Leitlinie für das Lippenkarzinom

Autor: Friederike Klein

In Deutschland erkranken jährlich etwa 0,5 pro 100 000 Männer und 0,2 pro 100 000 Frauen an einem Lippenkarzinom © iStock/bowie15

Mundhöhlen- oder Hauttumor? Experten sind sich nicht einig, ob das Lippenkarzinom wirklich eine eigene Leitlinie benötigt. Einige Besonderheiten sprechen aber dafür. In Berlin gab es bereits einen Einblick in die entsprechende Leitlinie, die kurz vor ihrem Abschluss steht.

Etwa 0,5 pro 100 000 Männer und 0,2 pro 100 000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an einem Lippenkarzinom. Das mediane Alter bei Diagnose liegt in der 7. Lebensdekade, die Fünf-Jahres-Überlebensraten sind mit 90–95 % gut. Bei Metastasierung ist die Prognose wesentlich schlechter.

Für Leitliniensekretär Professor Dr. Dr. Robert Mischkowski von der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plas­tische Gesichtschirurgie am Klinikum Ludwigshafen ist das Lippenkarzinom klar eine eigene Entität. Zudem erfolge die Behandlung je nach Behandler sehr unterschiedlich, weshalb die interdisziplinäre Aufarbeitung von besonderer Bedeutung sei. Geplant ist eine S2k-Leitlinie1 – die erste dieser Qualität für...

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