Anzeige

Eisenmangel kann Depressionen bedingen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Ein einziges Ferritinmolekül hat die Kapazität, etwa 4000 Eisenmoleküle zu speichern. Ein einziges Ferritinmolekül hat die Kapazität, etwa 4000 Eisenmoleküle zu speichern. © molekuul.be – stock.adobe.com

Bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa schaut jeder auf die Entzündungsaktivität. Ein eventuell vorliegender Eisenmangel wird häufig übersehen. Dabei kann ein Ausgleich psychische Begleitsymptome bessern.

Eisenmangel und Anämie zählen zu den häufigsten extraintestinalen Komplikationen chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED). Das Metalldefizit wird oft durch (okkulte) Blutverluste aus intestinalen Läsionen ausgelöst. Daneben spielt die entzündungsbedingt verringerte Fe-Aufnahme eine wichtige Rolle, schreibt das Team um Peter­ König­ von der Medizinischen Universität Wien. Unabhängig vom Eisenmangel können die Medikation (z.B. Azathioprin) und ein resorptionsbedingter Vitamin-B12-Mangel eine Anämie triggern.

35 % der Patienten hatten einen Eisenmangel

Bekannt ist zudem, dass CED-Patienten vermehrt an psychischen Symptomen wie Angst und Depression leiden. Unklar war bisher jedoch, ob…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige