ER+ Mammakarzinom: einmaliger Test zirkulierender Tumorzellen zur Risikostratifikation

Autor: Ulrike Viegener

Von allen Patientinnen wurde einmalig eine Blutprobe auf Vorhandensein und Anzahl von CTC hin untersucht. © iStock/andresr

Rezidive bei HR-positivem Brustkrebs sind in mindestens der Hälfte der Fälle Spätrezidive. Eine Studie lässt vermuten: Die einmalige Testung auf zirkulierende Tumorzellen fünf Jahre nach Ersttherapie kann helfen, Patientinnen mit hohem Risiko für ein spätes Rezidiv zu identifizieren.

Bei der jetzt veröffentlichten Studie handelt es sich um den „Nachgang“ zu einer doppelblinden Phase-III-Studie, für die zwischen 2007 und 2011 Frauen mit HER2-negativem, nodal positivem oder nodal negativem Hochrisiko-Mammakarzinom im Stadium II–III rekrutiert worden waren. Nach chirurgischer Primärtherapie und anschließender Chemotherapie (Doxorubicin/ Cyclophosphamid) wurden die Patientinnen im Rahmen der Studie entweder mit Paclitaxel/Bevacizumab oder Paclitaxel/Placebo behandelt. Zum Zeitpunkt der Folgestudie waren die Frauen 4,5 bis 7,5 Jahre nach Erstdiagnose klinisch rezidivfrei.

Rund fünf Jahre Nachbeobachtung

Die Bestimmung zirkulierender Tumorzellen (CTC) erfolgte einem...

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