Erektile Dysfunktion durch Speed

Autor: Ulrich Abendroth; Foto: fotolia, Lolostock

Amphetamin wird wegen seiner stimulierenden Wirkung konsumiert. Sexuell wirkt sich die Droge allerdings negativ aus: die ED-Rate verdoppelt sich.

Taiwanesische Kollegen befragten 1159 Männer im Alter zwischen 18 und 57 Jahren, die sich wegen illegalen Drogenkonsums im Entzug befanden, nach ihrem Sexualleben. Alle Patienten hatten ausschließlich Amphetamine missbraucht, keine weiteren Rauschmittel. Im Schnitt waren sie 30,7 Monate „auf Speed“, der Spitzenwert lag bei 252 Monaten, also 21 Jahren. Meist wurde der Stoff inhaliert, von vielen sogar dreimal täglich.

Die Hälfte der Männer gab an, der Stimulanzienkonsum habe ihre Sexualität nicht beeinflust. Die Antworten der anderen waren sehr unterschiedlich. Manche berichteten von intensiveren Orgasmen, verlängerter Ejakulationslatenz und verstärktem sexuellem Verlangen. Doch manche...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.