Ermutigend: PARP-Inhibitor beim BRCA-mutierten Mammakarzinom

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Veliparib plus Carboplatin/Paclitaxel erhöht die Ansprechrate signifikant. © Science Photo Library/Charles, Cindy

Die Bedeutung der PARP-Inhibition beim BRCA-mutierten Mammakarzinom wird seit Jahren untersucht. In einer randomisierten Phase-II-Studie verbesserte nun Veliparib zusätzlich zu Carboplatin/Paclitaxel bei BRCA1/2-mutiertem, fortgeschrittenem Mammakarzinom signifikant das Ansprechen.

Die BRCA-Mutation geht mit einem DNA-Reparaturdefekt einher, weshalb Personen mit dieser erblich bedingten Mutation ein erhöhtes Krebsrisiko haben. In präklinischen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass BRCA-mutierte Zellen nicht nur gegenüber PARP-Inhibitoren, sondern auch gegenüber Platin-Derivaten sensitiv sind.

Mit Veliparib befindet sich ein selektiver PARP-Inhibitor in der klinischen Prüfung. Beim Mammakarzinom waren Phase-I/II-Ergebnisse in Kombi mit Carboplatin/Paclitaxel vielversprechend. Zudem erhöhte Carboplatin plus Veliparib beim frühen triple-negativen Mammakarzinom signifikant die Rate pathologischer Komplettremissionen (pCR), so Professor Dr. Heather S. Han, Moffitt...

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