Ernährungstherapie für herzkranke Kinder

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: BilderBox

Ob angeborener Herzfehler oder chronisches Leiden: Sehr häufig sind kardiale Erkrankungen im Kindesalter von Ernährungsstörungen begleitet – und die beeinflussen wiederum den Krankheitsverlauf.

Bei Kindern mit schwerem angeborenem Herzfehler vergehen bis zum rettenden Eingriff häufig drei bis sechs Monate. In dieser Zeit können Herzinsuffizienz oder pulmonale Hypertonie das Gedeihen erschweren; so ist präoperativ die Rate an Gedeihstörungen signifikant erhöht. Die Säuglinge haben deutlich mehr Probleme beim Trinken, sie werden kurzatmig, erbrechen eher. Die Fähigkeit zum Spucken ist gegenüber gesunden Babys verringert.

Eine Zyanose trägt ebenfalls zur Dystrophie bei. All dies belastet die Familien oft mehr als die Krankheit selbst oder die anstehende Operation, berichtete Privatdozent Dr. Ingo Dähnert von der Klinik für Kinderkardiologie am Herzzentrum Leipzig. 

PEG macht den...

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