Evidenz zur Therapie von androgenetischer Alopezie fällt eher spärlich aus

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Wächst wieder etwas nach, sollte man mit der Therapie dranbleiben. © iStock.com/indigolotos

Dichtes Haar gilt als Zeichen für Jugend, Gesundheit und Erfolg. Haarausfall hingegen kann massiven Psycho­stress auslösen. Zumindest für die häufigste Form, die androgenetische Alopezie, werden inzwischen zahlreiche Therapiemöglichkeiten angeboten. Doch was leisten sie in der Praxis?

Die androgenetische Alopezie (AGA) verläuft normalerweise progressiv. Von einer Therapie wird erwartet, dass die das Ausdünnen des Schopfes aufhält und ein erneutes Haarwachstum fördert. Wie es um die Evidenz der Angebote steht, prüften die Autoren der neuen europäischen S3-Leitlinie. Das Spektrum der eingeschlossenen Arbeiten reicht von Medikamenten bis zur Haartransplantation.

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