Faulende Follikel: Diagnose und Therapie der schweren Acne inversa

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Patienten mit Acne inversa leiden enorm unter Abszessen in der Achsel- , Genital-, Anal- und Inguinalregion. Patienten mit Acne inversa leiden enorm unter Abszessen in der Achsel- , Genital-, Anal- und Inguinalregion. © wikimedia/Ziyad Alharbi, Jens Kauczok, Norbert Pallua (CC BY 2.5); wikimedia/BRI72783 (CC BY-SA 4.0)

Mit Antibiotikacreme oder der Inzision und Drainage entzündeter Knoten kann man bei Acne inversa kaum etwas ausrichten. Viele Betroffene müssen systemisch behandelt werden. Inzwischen greift man hierfür zu Biologika.

Die Acne inversa – oder Hi­dradenitis suppurativa – ist eine chronisch-endzündliche Haut­erkrankung, die von den Haarfollikeln ausgeht. Das klinische Bild charakterisieren follikulär gebundene Pusteln, rezidivierende schmerzhafte Knoten, Abszesse, Fistelgänge und Narben. Der Schweregrad richtet sich nach den 1989 von Hurley vorgeschlagenen Stadien. Ein generelles Problem der Erkrankung ist, dass nachdem die ersten Beschwerden etwa in den Zwanzigern auftreten, im Schnitt noch sieben Jahre bis zur Diagnosestellung vergehen, so Anna Schuch und Kollegen von der Dermatologischen Universitätsklinik am Biederstein, München.

Klassifikation nach Hurley
Stadium Krankheitsbild
Therapie
Hurley I (mild)
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