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Früher HR+/HER2 Brustkrebs: Wann deeskalieren?

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Sind mindestens drei axilläre Lymphknoten befallen, profitieren Frauen wohl von der neoadjuvanten Chemotherapie. (Agenturfoto) Sind mindestens drei axilläre Lymphknoten befallen, profitieren Frauen wohl von der neoadjuvanten Chemotherapie. (Agenturfoto) © RFBSIP – stock.adobe.com

Benötigen Patientinnen mit frühem HR+/HER2- Mammakarzinom und einem intermediären Risiko zusätzlich zur endokrinen Therapie auch eine neoadjuvante Chemotherapie? Das könnte vom Recurrence Score, Lymphknotenbefall und Hormonstatus abhängen.

ADAPT

In der deutschen ADAPT-Studie wird die endokrine Sensitivität eines Tumors anhand des Ansprechens auf eine kurze neoadjuvante endokrine Therapie ermittelt.1 Basis hierfür bildete der Ki-67-Abfall unter der neoadjuvanten endokrinen Therapie auf einen Grenzwert von maximal 10 %. Aus der POETIC-Studie ist bekannt, dass ein dynamischer Abfall unter dieser Hormonbehandlung auf eine gute endokrine Sensitivität des Tumors und eine günstige Prognose hinweist, erläuterte Professor Dr. Nadia­ Harbeck, Brustzentrum und Onkologische Tagesklinik, Frauenklinik der Universität München.

Von den knapp 2300 Teilnehmerinnen erhielten die mit

  • 0–3 befallenen axillären Lymphknoten,
  • einem Recurrence...

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