Für die Therapie der COPD zählt nicht nur die Lungenfunktion

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Um die Schwere der COPD zu beurteilen, reichen die Lungenfunktionsparameter nicht. Auch Symptome und das Risiko für künftige Exazerbationen zählen.

Mit einer fallenden FEV1 verschlechtern sich Luftnot, Gehstrecke, Lebensqualität und Exazerbationsrate. Dies hat die ECLIPSE1-Studie an 2164 Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung der Schweregrade II–IV bestätigt.


Das Erstaunliche: Innerhalb des gleichen FEV1-Bereichs fand sich, was die genannten Parameter angeht, eine erhebliche Heterogenität. So gab es z.B. in allen COPD-Stadien Patienten, deren Erkrankung häufig, d.h. mehr als einmal im Jahr exazerbierte. Im Stadium II betraf dies 22 %, im Stadium III 33 % und im Stadium IV 47 % der Kranken.

Anamnese ist bester Prädiktor für COPD-Exazerbation

Der beste Prädiktor für ein solches Geschehen war aber nicht der Schritt von...

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