Gute Prognose beim Analkarzinom

Autor: Uta Monreal; Foto: fotolia,Tobilander

Analkarzinome können mittlerweile gut behandelt werden: Früh erkannt können Resektion oder Radiochemotherapie gute Ergebnisse erzielen. Kontinenz und Lebensqualität werden so bewahrt.

Das Analkarzinom ist mit 5 % aller gastrointestinalen Malignome kein sehr häufiger Tumor. Früher wurde er eigentlich nur bei älteren Personen diagnostiziert, während man ihn heute häufig auch bei jüngeren Patienten findet, schreiben Dr. Johannes Jongen von der Proktologischen Praxis Kiel und seine Kollegen.

Ähnlich wie das Zervixkarzinom entwickelt sich das zu 80–90 % mit humanen Papillomviren (HPV) assoziierte Analkarzinom in der Regel über Vorstufen zum Krebs. Zunächst kommt es auf dem Boden langjähriger HPV-Infektionen zu analen intraepithelialen Neoplasien (AIN) und über mehrere präkanzeröse Stufen entwickelt sich das invasive Karzinom.

Analkarzinom mit HPV assoziiert

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