Heiße Nächte nach der Tropenreise: Bei Rückkehrern mit Fieber ran ans Mikroskop und Haut auf Wundschorf untersuchen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Grund für das Fieber kann unter anderem der Zika-Virus sein, der von Mücken übertragen wird. © fotolia/tacio philip

Ein Patient kommt kurz nach einer Reise um die halbe Welt in Ihre Praxis. Sein Symptom: Fieber. Jetzt ist Spürsinn gefragt, schließlich reicht das Spektrum möglicher Ursachen von Malaria bis Zika. Erfahrene Tropenmediziner erläutern, wie Sie Schritt für Schritt zur Diagnose kommen.

Zunächst gilt es, lebensbedrohliche Infektionen auszuschließen. Am häufigsten und mit der höchsten Todesrate verbunden ist nach wie vor die Malaria tropica, verur­sacht durch Plasmodium falciparum. In Südostasien, insbesondere auf Borneo, ist auch die ebenso schwerwiegende Malaria knowlesi verbreitet. Deshalb sollte bei allen Fieberpatienten, die sich in einem Endemiegebiet aufgehalten haben, eine intensive Malaria-Diagnostik erfolgen. Auch wenn der Patient eine Chemoprophylaxe genommen hat, betonen Professor Dr. Guy E. Thwaites und sein Kollege von der Universität Oxford.

Verdacht auf hämorrhagisches Fieber meist doch Malaria

Diagnostisch empfehlen die Tropenmediziner den mikroskopischen...

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