HIV: Ibalizumab senkt die Viruslast deutlich, allerdings nicht immer

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

In 50 % der Fälle fiel die Viruslast auf weniger als 200 Kopien/ml. © iStock.com/burakkarademir

Ein neuer Antikörper kann HI-Viren den Zutritt zu Immunzellen verwehren. Eine Phase-III-Studie dokumentiert die klinische Wirksamkeit bei HIV-1-Infizierten, die Multiresistenzen entwickelt haben.

Die kombinierte antiretrovirale Therapie hat die Überlebenschancen von HIV-Patienten stark verbessert. Probleme bereiten nach wie vor multiple Resistenzen gegen die antiviralen Chemotherapeutika (MDR). Mit Ibalizumab wurde ein indirekt wirkender Antikörper eingeführt. Er bindet nicht-kompetitiv an den CD4-Rezeptor der T-Zellen und blockiert durch eine Konformationsänderung den Zugang für die HI-Viren, scheinbar ohne mit der lebenswichtigen CD4-vermittelten Immunität zu interagieren. In einer offenen Phase-III-Studie mit MDR-HIV-Patienten zeigte der Antikörper eine deutliche antivirale Wirksamkeit, wenngleich nicht alle Patienten optimal auf die Behandlung ansprachen.

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