Hochsensitive Troponin-Assays bringen kardiale Schäden abseits des Infarkts ans Licht

Autor: Dr. Sascha Bock

Stabil erhöhte Biomarker über acht Stunden sprechen für einen chronischen Schaden. Stabil erhöhte Biomarker über acht Stunden sprechen für einen chronischen Schaden. © iStock/jarun011

Lange Zeit galt: Troponinanstieg = Herzinfarkt. Inzwischen sprechen pathologische Werte häufiger für einen unspezifischen Myokardschaden als für eine echte Ischämie. Das Outcome scheint dabei sogar schlechter zu sein als beim Infarkt.

Mehr kardiovaskuläre Komorbiditäten, der demografische Wandel und immer sensitivere Troponin-Assays lassen die Inzidenz an nachweisbaren unspezifischen Myokardschäden steigen. Seit neuestem steht dieser „myocardial injury“ für eine eigene Entität. Traditionell umfasst der Begriff zwar alle Patienten mit einem Anstieg des kardialen Troponins über die 99ste Perzentile hinaus – also auch diejenigen mit Infarkt.

Befund nicht als harmlosen „Troponin-Leak“ abtun!

Eine Beschränkung auf die isolierte Biomarkererhöhung ohne offenkundige Ischämie wird aber befürwortet, schreiben Dr. Cian P. McCarthy­, Massachusetts General Hospital, Boston, und Kollegen.

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