Hyperkaliämie bei Herzinsuffizienten in den Griff bekommen

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Wenn zur Herzinsuffizienz auch noch einer Hyperkaliämie hinzukommt, muss geschaut werden, welche Medikamente noch in Frage kommen. Wenn zur Herzinsuffizienz auch noch einer Hyperkaliämie hinzukommt, muss geschaut werden, welche Medikamente noch in Frage kommen. © iStock/lionvision

Herzinsuffiziente Patienten entwickeln besonders oft eine Hyperkaliämie. Dann setzt so mancher Arzt einen verordneten RAAS-Inhibitor wieder ab. Schließlich verstärken entsprechende Wirkstoffe die Entgleisung. Neue orale Elektrolytbinder eröffnen womöglich einen Ausweg.

Die Hyperkaliämie (Serumkaliumspiegel > 5,0 mmol/l) ist eine sehr häufige Elektrolytstörung, die mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einhergeht. Das gilt insbesondere für Patienten mit Herz- oder Niereninsuffizienz und/oder Diabetes mellitus. Der Überschuss entsteht aufgrund einer vermehrten Aufnahme, einer verminderten renalen Ausscheidung und/oder einer abnormen Verteilung des Minerals zwischen Intra- und Extrazellularraum. Man unterscheidet zwischen

  • leichter (> 5,0 < 5,5 mmol/l),
  • mittelschwerer (5,5–6,0 mmol/l) und
  • schwerer (> 6,0 mmol/l) Hyperkaliämie.

Auch Muskelparesen sind ein mögliches Symptom

Bei sehr hohen Konzentrationen kann es durch die Depolarisation von...

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