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Implantierten Defibrillator gegen Lebensende inaktivieren

Autor: Manuela Arand

Vor dem Lebensende muss die Schockabgabe eines implantierten Defibrillators inaktiviert werden. Vor dem Lebensende muss die Schockabgabe eines implantierten Defibrillators inaktiviert werden. © iStock/LPETTET
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Ein höheres Lebensalter allein ist kein Grund, Patienten einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator vorzuenthalten.

Wichtig ist, daran zu denken, die Schockabgabe zu inaktivieren, wenn das Lebensende naht, mahnte Privatdozent Dr. Carsten Israel, Evangelisches Klinikum Bethel, Bielefeld. Das betreffe jedoch nicht Schrittmacherfunktion und kardiale Resynchronisation, denn „der Patient soll in dieser Situation nicht noch an schwerster Luftnot leiden“.

Magnet drauflegen statt umprogrammieren

Die Entscheidung sollte gemeinsam mit dem Patienten getroffen werden. Dabei ist viel Sensibilität erforderlich, damit er nicht das Gefühl bekommt, die Brücke zum Leben werde gerade abgebrochen. Einen großen Magneten dabeizuhaben, lohnt sich: Auf den Defibrillator gelegt und mit Pflaster fixiert, vermeidet man eine aufwendige Umprogrammierung.

Quelle: 87. Jahrestagung der DGK (Online-Veranstaltung)

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