Kein gewöhnlicher Keim Infektionen mit Clostridioides difficile erfordern differenzierte Diagnostik
Clostridioides difficile verursacht einen großen Teil der antibiotikaassoziierten Durchfallerkrankungen.
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Die ubiquitär vorkommenden Sporen von Clostridioides difficile werden fäkal-oral aufgenommen. Im Dünndarm bewirken dann Gallensalze die Umwandlung in die vegetative Form der Bakterien, die mittels Flagellen in den Dickdarm gelangt. Sie sorgt für die Ausschüttung der Toxine. Eine physiologische Darmflora führt zur Kolonisationsresistenz und bietet so den besten Schutz vor einer symptomatischen Kolitis.
Der Einsatz von Antibiotika birgt stärkstes Gefahrenpotenzial für eine manifeste Infektion mit dem Bakterium, häufig besteht allerdings eine multifaktorielle Genese, so Dr. Tobias Weirauch und Prof. Dr. Maria Vehreschild vom Schwerpunkt Infektiologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Zu…
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