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Inhalative Kortikoide schaden den Knochen

Autor: Dr. Daniela Erhard

Das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche steigt mit der jährlich eingenommenen Menge an Kortikoiden – unabhängig davon, ob diese oral oder inhalativ verabreicht werden. Das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche steigt mit der jährlich eingenommenen Menge an Kortikoiden – unabhängig davon, ob diese oral oder inhalativ verabreicht werden. © iStock/PixelsEffect

Das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche erhöht sich mit der jährlich eingenommenen Menge an Kortikosteroiden dramatisch. Und zwar unabhängig davon, ob diese oral oder inhalativ verabreicht werden.

Gemäß der globalen Asthmainitiative GINA sollte man von Beginn an auf inhalative Glukokortikoide setzen. Eine Empfehlung, die Wissenschaftler um den Pneumologen Christos Chalitsios von der Universität Nottingham kritisch sehen. Denn wie sie in einem Vergleich der Daten von mehreren Tausend erwachsenen Asthmapatienten aus den Jahren 2004–2017 ermittelt haben, steigt das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche mit der jährlich eingenommenen Menge an Kortikoiden – unabhängig davon, ob diese oral oder inhalativ verabreicht werden. Bei Tabletten ist der negative Effekt allerdings stärker.

Unter den Sprays ist Budesonid am riskantesten

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