Jede HPV-assoziierte Wucherung an Anus oder genital muss beseitigt werden

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Werden Condylomata nicht rechtzeitig behandelt, wächst ein sogenanntes Warzenbeet. © mauritius images/Science Source/biophoto associates

Anogenitale HPV-assoziierte Läsionen sind hoch­gradig ansteckend. Sie beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität, die zugrunde liegende Infektion erhöht auch das Risiko für Krebsvorstufen und Karzinome. Daher sollten sie immer behandelt werden.

Liegt der Verdacht auf eine anogenitale HPV-assoziierte Läsion nahe, sollten das äußere Genitale und die Perianalregion komplett inspiziert und palpiert werden. Dazu gehört auch eine Meatusspreizung, um Einsicht in die Fossa navicularis zu gewinnen. Denn die Warzen treten oft multilokulär auf. Bei Frauen kommen auch eine Kolposkopie und zervikale Zytologie hinzu, bei perianalen Läsionen Proktoskopie und Anoskopie.

HPV-Nachweis nutzt bei Condylomata nichts

Werden anogenitale Läsionen bestätigt, gilt es bei entsprechender Anamnese und Risikosituation auch andere sexuell übertragbare Infektionen auszuschließen. Histopathologisch sollten die Warzen untersucht werden, wenn sie >1 cm groß sind,...

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