Kalzium plus Vitamin D fördert Darmgeschwülste

Autor: Maria Fett

Die zunächst gutartigen Dickdarmpolypen können einige Zentimeter groß werden und darüber hinaus in bösartigen Tumoren enden. © fotolia/RRF; wikimedia/J. Guntau

Wer regel­mäßig Kalzium und Vitamin D schluckt, hat ein erhöhtes Risiko für Dickdarmpolypen und damit für Karzinome. Und das noch zehn Jahre später.

Besonders für Frauen und Raucher mit kolorektalen Adenomen in der Vergangenheit stieg die Wahrscheinlichkeit, infolge einer Supplementierung mit Kalzium neue Adenome oder Dickdarmpolypen auszubilden – sechs bis zehn Jahre später.

Das Team um den Gastroenterologen Professor Dr. Seth­ D. Crockett­, University of North Carolina, Chapel Hill, untersuchte 2259 Patienten zwischen 45 und 75 Jahren, denen bereits mindestens ein Adenom entfernt wurde. Bis zu einer ersten Darmspiegelung (drei bis fünf Jahre nach Studienstart) erhielten die Teilnehmer täglich entweder 1,2 g Kalzium, 1000 IU Vitamin D3, beides oder Placebo. Eine zweite Koloskopie erfolgte weitere drei bis fünf Jahre später.

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