Kardiotoxische Effekte moderner Krebstherapien werden zunehmen

Autor: Manuela Arand

Die CPI-Myokarditis ereignet sich meist früh im Therapieverlauf. Die CPI-Myokarditis ereignet sich meist früh im Therapieverlauf. © jolygon – stock.adobe.com

Checkpoint-Inhibitoren schenken Krebspatienten Lebensjahre, mitunter lösen sie aber lebensbedrohliche Myokarditiden aus. Prädiktoren für diese Nebenwirkung gibt es (noch) nicht. Dagegenhalten kann man mit regelmäßigem Screening und eventuell mit einem Antirheumatikum.

Das Potenzial für immunvermittelte Toxizitäten wird sich in Zukunft wohl verschärfen. Denn „Checkpoint-Inhibitoren sind das heiße Ding in der Medizin. Sie revolutionieren die onkologische Therapie mit geradezu dramatischen Ergebnissen“, sagte Professor Dr. Javid­ J. Moslehi, Vanderbilt University School of Medicine, Nashville. Im Zuge dieses Erfolgs werden die gegen die Immuncheckpoints CTLA-4**, PD-1*** oder dessen Ligand gerichteten Substanzen bei immer mehr Tumoren erprobt. Auch Kombinationen kommen zum Einsatz.

Der Hauptrisikofaktor für eine therapieassoziierte Myokarditis scheint eine kombinierte Behandlung mit einem CTLA-4- und einem PD-1-Hemmer zu sein. In diesem Fall trifft die...

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