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Kardiovaskuläre Medizin: Neue RNA-basierte Strategien

Autor: Manuela Arand

siRNA-Medikamente wecken Hoffnungen, kardiovaskuläre Erkrankungen künftig besser zu behandeln oder ihnen sogar vorzubeugen. siRNA-Medikamente wecken Hoffnungen, kardiovaskuläre Erkrankungen künftig besser zu behandeln oder ihnen sogar vorzubeugen. © Alessia – stock.adobe.com

Mit RNA-basierten Therapien wollen Forscher kardiovaskuläre Erkrankungen verhindern, behandeln und womöglich sogar Herzmuskelschäden heilen. Erste Strategien sind marktreif.

Um RNA auszuschalten, die für schädliche Proteine kodiert, nutzt man heute vor allem zwei Prinzipien: Antisense-Oligonukleotide (ASO), die Komplexe mit spezifischen RNAsen bilden und so die Degradation der messenger-RNA einleiten, und kurze interferierende RNA-Doppelstränge (siRNA). Sie unterbinden gezielt die Synthese eines Proteins mithilfe des RNA-induced Silencing Complex (RISC).1 

Für die Entdeckung der siRNA gab es bereits 2006 den Nobelpreis, berichtete Professor Dr. Stefanie Dimmeler, Universitätsklinikum Frankfurt/Main. Doch es hat Jahre gedauert, daraus eine funktionierende Therapie zu entwickeln. Die Potenz der Therapeutika war anfangs limitiert, weil RNA durch ubiquitäre RNAsen...

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