Kein Pregabalin für Suchtkranke!

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Bei Patienten mit bestehender Suchterkrankung sollten Ärzte die Verschreibung von Pregabalin verweigern. Bei Patienten mit bestehender Suchterkrankung sollten Ärzte die Verschreibung von Pregabalin verweigern. © iStock/Primorac91; Tero Veselainen

Pregabalin hat eine große therapeutische Breite. Wenn man nicht aufpasst, kann die Off-Label-Therapie z.B. bei Suchtanamnese Patienten aber in eine erneute Abhängigkeit führen. Außerdem drohen bei einer Mischintoxikation schwere Nebenwirkungen.

Pregabalin ist einer der am häufigsten verordneten Wirkstoffe, mit Platz 27 gehört es in Deutschland immerhin zu den Top 50. Zugelassen wurde es für die Behandlung von neuropathischen Schmerzen, in der Zusatztherapie fokaler epileptischer Anfälle und bei generalisierter Angststörung. Es wird aber auch gerne off label angewendet, insbesondere bei nicht-neuropathischen Schmerzen, instabiler Stimmungs­lage, somatoformen Störungen sowie in der Therapie von Alkohol- und Cannabisabhängigkeit, schreiben Dr. Ursula Köberle von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und Kollegen.

Euphorisierende und entspannende Effekte

Doch nicht alle Patienten – insbesondere nicht die...

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