Kindesmisshandlung! Oder doch was anderes?

Autor: Dr. Alexandra Juchems

Keine Misshandlung, sondern eine Fehlbildung: die kongenitale Tibiapseudoarthrose. © Kinderradiologie Olgahospital Klinikum Stuttgart

Der Verdacht auf Kindesmisshandlung hat für die vermeintlichen Täter schwerwiegende Folgen. Suspekte Befunde sollten deshalb immer interdisziplinär begutachtet und hinsichtlich möglicher Differenzialdiagnosen aufgearbeitet werden.

Kindesmisshandlung aufzudecken ist eine diffizile Angelegenheit. Einerseits werden etliche Fälle verkannt – so liegt die Dunkelziffer  misshandlungsbedingter Frakturen, die überwiegend Kinder im Alter von unter drei Jahren betreffen, hoch. Andererseits kommt es immer wieder zu falschen Verdächtigungen mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.

Intakte Familien werden bei falschem Verdacht zerstört

Ist die „Maschinerie“ aufgrund eines Verdachts erst einmal in Gang gesetzt, kann sie kaum noch gestoppt werden. Für zu Unrecht beschuldigte Familien bedeutet dies eine psychische und physische Zerreißprobe bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen und einer Inobhutnahme des vermeintlich...

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