Klimakterium: Hormontherapie lässt viszerales Fett purzeln

Autor: Maria Fett

Die Hitzewallungen in den Griff kriegen und dabei noch ein paar Pfunde verlieren? Das geht, zumindest kurzfristig, mithilfe der Hormontherapie. © fotolia/olly

Klimakterische Beschwerden bekämpfen und nebenher 1–2 Kilo abspecken. Genau diesen Zusammenhang deutet eine Studie jetzt an.

Symptomen wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche begegnen Frauen in den Wechseljahren oft mit einer Hormontherapie. Wie sich diese auf die Körperkomposition auswirkt, untersuchten kürzlich Kollegen aus der Schweiz. Daten von mehr als 1000 Probandinnen zwischen 50 und 80 Jahren gingen in die Analyse ein. Den Fettanteil ermittelten die Forscher anhand der Dual-Röntgen-Absorptiometrie.

Altersadjustiert wiesen Frauen, die in einer Hormontherapie steckten, signifikant weniger viszerales Fettgewebe auf als diejenigen ohne entsprechende Behandlung. Ebenso lagen ihr BMI (-0,9 kg/m2) sowie Gesamtfett (-1,3 kg) im Durchschnitt niedriger. Einen Wermutstropfen gab es jedoch: Der Effekt hielt bei Frauen, die eine Hormontherapie hinter sich hatten, nicht an.

Quelle: Papadakis GE et al. J Clin Endocrinol Metab 2018; 103: 1948-1957