Anzeige

Chronische lymphatische Leukämie Konkurrenzkampf zweier BTK-Inhibitoren

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Die Forscher definierten die durch die Prüfärzte ermittelte Gesamtansprechrate (ORR) als primären Endpunkt. (Agenturfoto) Die Forscher definierten die durch die Prüfärzte ermittelte Gesamtansprechrate (ORR) als primären Endpunkt. (Agenturfoto) © Stepan Popov – stock.adobe.com

Mit Zanubrutinib wurde ein Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor der nächsten Generation für die Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie entwickelt, der Ibrutinib als erster Substanz dieser Wirkklasse Konkurrenz macht: In der Phase-3-Studie ALPINE führte die Therapie mit Zanubrutinib bei besserer Verträglichkeit zu einem längeren progressionsfreien Überleben und höherem Ansprechen.

Die Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) und des kleinzelligen B-Zell-Lymphoms (SLL) hat sich durch die Entwicklung effektiver Inhibitoren des B-Zellrezeptor-Signalweges verändert, konstatierte Professor Dr. ­Peter Hillmen vom St. James‘ University Hospital in Leeds. Ibrutinib, ein BTK*-Blocker der ersten Generation, ist heute aus der CLL-Therapie nicht mehr wegzudenken. Allerdings bindet er neben BTK an weitere Kinasen der TEC- und EGFR-Familie, was zu Off-Target-Toxizitäten führt.

Zanubrutinib gehört der nächsten Generation irreversibler BTK-Inhibitoren an: Die Substanz hemmt ihr Zielenzym anhaltend und potent, gleichzeitig werden Off-Target-Effekte minimiert.…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige