M. Crohn: Komplikationen bei Kindern lassen sich vorhersagen

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Behandlung mit einem TNF-α-Blocker verringert Fistelrisiko um 70 %. © fotolia/Viacheslav Iakobchuk

Spätere Komplikationen eines Morbus Crohn lassen sich schon bei der Diagnose vorhersagen. Stuhlflora, Krankheitslokalisation und eine typische Gensignatur liefern gute Hinweise und helfen, TNF-α-Blocker noch zielgerichteter als bisher einzusetzen.

Etwa die Hälfte der Patienten mit einem neu diagnostizierten Morbus Crohn entwickelt innerhalb von fünf Jahren Komplikationen wie Strikturen oder Fisteln. Als Risikofaktoren gelten beispielsweise Krankheitsherde im Ileum, eine intestinale Dysbiose und Reaktionen gegen mikrobielle Antigene. Belastbare Prognosemodelle für den Crohn-Verlauf existierten bisher aber nicht.

Diese Lücke schloss nun eine US-amerikanische Forschergruppe um Dr. Subra Kugathasan von der Abteilung für pädiatrische Gastroenterologie an der Emory University School of Medicine in Atlanta. Und zwar speziell für Kinder und Jugendliche – die am schnellsten wachsende Subgruppe der Crohn-Patienten.

Jeder zehnte unter...

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