Magenkrebs: Per Helicobacter-Eradikation metachrone Läsionen verhindern

Autor: Josef Gulden

Kann eine Helicobacter-Eradikation die Entstehung von Präkanzerosen und metachronem Magenkrebs verhindern? © iStock/royaltystockphoto

Die Evidenz für die Effektivität einer Helicobacter-Eradikation zur Prävention von Magenkarzinomen ist bislang sehr schwach. Offizielle Empfehlungen in internationalen Leitlinien gibt es daher nicht. Eine randomisierte Studie aus Südkorea belegt nun den Nutzen einer Eradikation nach endoskopischer Entfernung früher maligner Läsionen.

Fragestellungen zum Magenkarzinom lassen sich am besten im ostasiatischen Raum untersuchen, wo die Inzidenz von Helicobacter-Infektionen und Magenkrebs deutlich höher ist als etwa in Europa. In Südkorea gibt es – weil das Magenkarzinom dort der häufigste maligne Tumor überhaupt ist – ein Screening-Programm, um Frühformen zu entdecken. Mit diesem konnte in der Tat die Mortalität durch Magenkrebs reduziert werden.

In die vorliegende Phase-III-Studie wurden Patienten eingeschlossen, bei denen ein frühes Magenkarzinom endoskopisch und damit organerhaltend entfernt werden konnte. In solchen Fällen ist das Risiko für metachrone Magenkarzinome relativ hoch (etwa 3 % pro Jahr). Die Annahme ist,...

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