Marfan-Syndrom: Irbesartan könnte Patienten vor schweren Komplikationen schützen

Autor: Dr. Judith Lorenz

Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer nahmen zusätzlich zum AT1-Hemmer Betablocker ein. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer nahmen zusätzlich zum AT1-Hemmer Betablocker ein. © Olga – stock.adobe.com

Das Marfan-Syndrom ist eine Bindegewebserkrankung, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine Aortendissektion einhergeht. Möglicherweise lässt sich das Risiko durch den AT1-Antagonisten Irbesartan verringern.

Die Aortenwurzeldilatation zählt zu den gefürchteten Komplikationen des Marfan-Syndroms, da sie über eine Dissektion zu einer potenziell tödlich verlaufenden Gefäßruptur führen kann. Betablocker gelten bislang als effektivste medikamentöse Prophylaxe gegen ein Voranschreiten der krankhaften Ausdehnung der Aortenwurzel.

Da bei der Pathogenese der Bindegewebserkrankung offenbar TGF-β (transforming growth factor β) eine wichtige Rolle spielt, eröffnet sich mit der Substanzgruppe der AT1-Rezeptorblocker, welche diesen Signalweg hemmen, eine vielversprechende Behandlungsoption, berichten Dr. Michael­ Mullen­, Kardiologe am Barts Heart Centre in London, und Kollegen.

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