Mehr Lymphknoten untersucht, längeres Überleben beim Kolonkarzinom

Autor: MT

je mehr Lymhknoten entnommen und untersucht werden, desto höher ist die Überlebensrate © fotolia/M.Dörr & M.Frommherz

Patienten mit einem Kolonkarzinom, überleben länger, je mehr Lymphknoten bei der Operation entnommen und untersucht werden. Man hat das auf einen „Upstaging“-Effekt zurückgeführt. Eine Untersuchung aus den USA, scheint diese Erklärung zu Fall zu bringen.

Die deutsche S3-Leitlinie „Kolorektales Karzinom“ etwa sieht für einen R0-resezierten Tumor im UICC-Stadium III eine obligate adjuvante Chemotherapie vor, während im Stadium II eine solche durchgeführt werden „kann“ und sie im Stadium I nicht indiziert ist.1 Stadium III ist im Wesentlichen durch das Vorliegen einer Lymphknotenmetastasierung charakterisiert.


Um einen Tumor als pN0 einzustufen, muss der Pathologe mindestens zwölf Lymphknoten untersucht und ohne Tumorbefall gefunden haben. Bei Patienten mit nicht metastasiertem Kolonkarzinom korreliert nämlich die Überlebensdauer mit der Anzahl der entnommenen und untersuchten Lymphknoten. Warum das so ist, ist nicht ganz klar. Vermutet wird,...

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