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Mit Betablockern die Dekompensation der Zirrhose ausbremsen

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Blutdrucksenker für die Leber? Blutdrucksenker für die Leber? © iStock/magicmine

Irgendwann dekompensiert praktisch jede Leberzirrhose. Ab diesem Moment geht es steil bergab mit der Prognose. Betablocker können diese Entwicklung hinauszögern.

Jedes Jahr dekompensiert bei 5–7 % der Patienten mit Leberzirrhose die Erkrankung, was das mediane Überleben dramatisch von zwölf auf zwei Jahre senkt. Zu den Zeichen der Entgleisung gehören neben Aszites auch Varizenblutung oder hepatische Enzephalopathie.

Stärkster Prädiktor dafür ist die klinisch signifikante portale Hypertonie (CSPH) mit einem hepatischen venösen Druckgradienten (HVPG) ≥ 10 mmHg, schreiben Dr. Càndid Villanueva vom Hospital of Santa Creu und Sant Pau, Barcelona, und Kollegen.1 Betablocker können den Druck in der Pfortader senken, weil sie den Einstrom reduzieren. Patienten mit kompensierter Zirrhose und CSPH haben eine fortgeschrittene hyperdynamische Zirkulation,...

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