Mit Tic-Störungen im Kindesalter richtig umgehen

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Tic-Störungen betreffen etwa jedes 7. Kind und enden häufig nach der Pubertät. (Agenturfoto) Tic-Störungen betreffen etwa jedes 7. Kind und enden häufig nach der Pubertät. (Agenturfoto) © iStock/KatarzynaBialasiewicz

Blinzeln, Schulterzucken, Grunzen oder Bellen – Tic-Störungen betreffen etwa jedes siebte Kind. Doch nur bei wenigen ist der Leidensdruck so hoch, dass sie eine Therapie brauchen. Meist genügt eine umfassende Psychoedukation, die das soziale Umfeld mit einschließt.

Als ihr Sohn im Grundschulalter anfing, ständig mit den Augen zu zwinkern und sich zu räuspern, fragte die Mutter einen Kinderarzt um Rat. „Das verwächst sich noch“ war seine Antwort. Im Laufe der Zeit kamen Schulterzuckungen hinzu, die der mittlerweile 12-Jährige zwar für eine Weile unterdrücken konnte, es dafür aber irgendwann umso stärker „rauslassen“ musste. Den Jungen belasteten die Geräusche und Zuckungen viel weniger als seine Mutter. Sie befürchtete die Entwicklung eines Tourette-Syndroms und eine damit verbundene soziale Ausgrenzung und suchte deshalb erneut einen Pädiater­ auf. Der konnte sie nach wie vor beruhigen.

Meist beginnt es mit Bewegungen im Gesicht

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