Mit unter 140/90 mmHg ist schon viel erreicht

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Maria Weiß

Geht man nach der Leitlinie der American Heart Association liegt der "Normal"-Wert bei unter 120/80 mmHG. © fotolia/max dallocco

Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat eine arterielle Hypertonie und damit ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre und renale Erkrankungen. Mit einer konsequenten Medikation gilt es, diesen Folgen Einhalt zu gebieten. Die Leitlinien setzen auf Fixkombinationen.

Bei älteren Menschen ist ein normaler Blutdruck eher die Ausnahme als die Regel: Etwa 74 % der 70- bis 79-Jährigen leiden unter einer arteriellen Hypertonie. Wesentlich größere Ausmaße würde die Rate erreichen, wenn man die neuen Definitionen in der Leitlinie der American Heart Association von 2017 anlegt.

In diesem Fall gilt ein Blutdruck unter 120/80 mmHg als „normal“ – ein Wert von systolisch 120–129 bereits als „erhöht“. Von Hypertonie Stadium I sprechen die Amerikaner bei einem Druck von 130–139/80–89 mmHg, von Stadium II bei ≥ 140/90 mmHg, berichtete Professor Dr. Günter Linß, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Poliklinik, Campus Charité Mitte. Die Deutsche...

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