Multiresistente Keime: So beugen Sie der Verbreitung in Ihrer Praxis effektiv vor

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Bei Methicillin-resis­tente Staphylokokken (MRSA) bedarf es einer aktiven Sanierung. © iStock/EzumeImages

Auf dem Wisch, den Ihr Patient aus der Klinik mitbringt, steht: Besiedelung mit multiresistentem Erreger. Darf der Betroffene jetzt einfach so im Wartezimmer Platz nehmen? Und auf welche Hygienemaßnahmen müssen Sie achten, um die Verbreitung in der Praxis zu verhindern?

Multiresistente Erreger (MRE) landen auf vielen Wegen in Ihrer Praxis. Mal steht der Patient plötzlich mit einem Überleitbogen aus der Klinik da, mal ging dem Arztbesuch eine Fernreise nach Asien voraus. Urlauber bringen insbesondere aus Indien sehr häufig multiresistente gramnegative Keime (MRGN) mit nach Hause.

Aber man muss gar nicht so weit weg, weiß Dr. rer. nat. Angela Späth vom Institut für Krankenhaushygiene am Klinikum Stuttgart. Am Mittelmeer schleppen mindestens 10 % der Möwen ESBL bildende Bakterien mit sich und verteilen diese mit ihrem Kot am Sandstrand. Die potenzielle Besiedelung des Menschen bereitet i.d.R. keine Probleme und verliert sich meist in ein paar Monaten,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.