Anzeige

Hämatotoxizitäten Nebenwirkungen vorbeugen und Beschwerden medikamentös behandeln

Autor: Dr. Daniela Erhard

Meist nicht größer als Nadelköpfe – petechiale Blutungen in Gewebe und Organen, ein häufiges Symptom der ITP. Meist nicht größer als Nadelköpfe – petechiale Blutungen in Gewebe und Organen, ein häufiges Symptom der ITP. © wikipedia/ James Heilman

Auch neuere Medikamente schädigen gesundes Gewebe und verursachen Hämatotoxizitäten. Worauf man in der Prävention und Therapie achten sollte.

Leidet ein Tumorpatient unter Blutarmut, kann das an der Behandlung liegen. Bluttransfusionen sind als Gegenmaßnahme zwar prinzipiell denkbar. „Allerdings ist das keine allzu gute Idee“, warnte Professor Dr. Hartmut­ Link­, Onkologe aus Kaiserslautern.1 Sie führen vermehrt zu Komplikationen und verschlechtern die Prognose. Mit einer Ausnahme.

„Nur bei Patienten, die einen Hb-Wert unter 7–8 g/dl aufweisen und bei denen ein schneller Hämoglobinanstieg erforderlich ist – zum Beispiel bei kardialen Beschwerden oder zerebralen Problemen – kann transfundiert werden“, so der Kollege. In allen anderen Fällen solle man zunächst auf einen potenziellen Mangel an Eisen, Vitamin B12 oder Folsäure

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige