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Hautkrebs nach Transplantation Neues Organ, neue Therapie, neues Risiko

Autor: Maria Weiß

Bei Transplantierten muss man genauer hinschauen, denn viele von ihnen entwickeln Hauttumore. Bei Transplantierten muss man genauer hinschauen, denn viele von ihnen entwickeln Hauttumore. © Alexander Raths – stock.adobe.com

Die lebenslang notwendige Immunsuppression nach einer Or­gantransplantation geht mit einem deutlich erhöhten Risiko für Hautkrebs einher – allen voran für das kutane Plattenepithelkarzinom. Zur Prävention und Behandlung gibt es jetzt eingeteilt nach definierten Stadien Delphi-Konsensusempfehlungen.

Transplantierte mit hellem Hauttyp und hoher Sonnenexposition sind besonders hautkrebsgefährdet – ihr Risiko für ein kutanes Plattenepithelkarzinom (cSCC) ist um den Faktor 20- bis 200-mal höher als in der Normalbevölkerung. Damit einher geht auch eine erhöhte Mortalität. Essenziell ist daher die Primärprävention v.a. wenn bereits erste Anzeichen für Lichtschäden (Stadium 1) bestehen. Das Team aus 48 Dermatologen unter der Federführung von Dr. Paul Massey vom Department of Dermatology, Brigham and Women‘s Hospital, Harvard Medical School, Boston, betont diesbezüglich die Wichtigkeit von Aufklärung, UV-Schutz-Strategien inklusive Sonnenschutzmittel sowie die regelmäßige Überwachung der Haut. …

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