Anzeige

Nierenkranke herausfiltern – bei welchen Patienten lohnt sich ein Screening?

Autor: Dr. Sascha Bock

Picken Sie sich vor allem Patienten raus, die Diabetes oder Bluthochdruck haben oder nephrotoxische Sub­stanzen einnehmen. Picken Sie sich vor allem Patienten raus, die Diabetes oder Bluthochdruck haben oder nephrotoxische Sub­stanzen einnehmen. © iStock/MicroStockHub

Etwa 8–10 Millionen­ Niereninsuffiziente gibt es allein in Deutschland. Trotz der hohen Prävalenz muss man nicht gleich bei jedem, der in die Praxis kommt, die eGFR ermitteln. Von einem Screening profitieren nur bestimmte Patienten.

Physiologische Alterungsprozesse und Grundleiden wie Diabetes oder Bluthochdruck führen im Laufe des Lebens zu einer Abnahme der renalen Funktion. Schätzungsweise hat jeder zehnte Erwachsene eine GFR unter 60 ml/min/1,73 m2 und damit eine chronische Nierenerkrankung (chronic kidney disease, CKD) im Stadium G3 oder schlechter. Angesichts dieser Prävalenz darf man das Fortschreiten zur terminalen Insuffizienz durchaus als häufiges Ereignis bezeichnen – zumindest absolut gesehen. Auf das betroffene Individuum bezogen ist das Progressionsrisiko gering, heißt es in der aktuellen S3-Leitlinie der DEGAM.

Keine Untersuchung ohne Risikofaktoren und Symptome

Das hält die meisten Kollegen nicht davon...

Anzeige

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.