Ösophageales Adenokarzinom im Aufwärtstrend

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Intramukosale Karzinome werden in einem Rutsch endoskopisch reseziert. © wikimedia/Nephron

Die Inzidenz des Adenokarzinoms der Speiseröhre hat in Deutschland in den letzten 20 Jahren drastisch zugenommen. Es gibt aber auch gute Nachrichten: Endoskopische Früherkennung, rückläufige postoperative Letalität und multimodale Behandlungsstrategien wirken sich günstig auf die Langzeitprognose aus.

Eine der am stärksten zunehmenden Krebserkrankungen in Europa und Nordamerika ist das Adenokarzinom des Ösophagus. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Inzidenz dieser Tumor­erkrankung in Deutschland mit 6500 Neuerkrankungen pro Jahr versiebenfacht. Männer sind ungefähr fünfmal häufiger betroffen als Frauen.

Präventive Maßnahmen gibt es bis dato so gut wie keine. In einer großen britischen multizentrischen Studie wird derzeit die präventive Wirksamkeit von PPI und ASS bei einem Barrett-Ösophagus untersucht, schreiben Forscher um Professor Dr. Jens­ Hoeppner­ vom Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Allgemein- und Viszeralchir­urgie.

Da ein Barrett-Ösophagus mit einem erhöhten...

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