OP öffnet Patienten mit erworbener Ptosis die Augen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Der Effekt der Korrektur springt ins Auge: involutive Ptosis beidseits, links präoperativ, rechts nach Levatoraponeurosenresektion. © Meinhold-Heerlein R. Z prakt Augenheilk 2018; 39: 123-126 © Dr. R. Kaden Verlag GmbH & Co. KG, Heidelberg

Die Seniorin kann kaum noch lesen, weil ihr die Oberlider vor den Augen hängen. In solchen Fällen sorgt die Operation der Ptosis für Abhilfe. Sie verbessert das Gesichtsfeld und die Lebensqualität.

Mit einem Anteil von 85 % der Fälle ist die erworbene Ptosis weitaus häufiger als die kongenitale Form. Klinisch findet sich eine nach oben verlagerte Lidfurche, wobei die meisten Betroffenen eine gute Levatorfunktion haben (> 10 mm). Eine Zunahme der Ptosis beim Abblick stört vor allem beim Lesen, schreibt Dr. Rüdiger Meinhold-Heerlein­, Klinik für Augenheilkunde, Ev. Krankenhaus Essen-Werden.

Als Ursachen kommen unter anderem Alterserscheinungen (involutiv), Folgen von Entzündung oder Trauma oder das Hornersyndrom infrage. Bei der komplizierten Form besteht zusätzlich eine chronisch progressive externe Ophthalmoplegie, eine Myasthenia gravis oder eine Okulomotoriusparese....

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