Optikusneuritis: Welche Diagnostik? Wie therapieren?

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Etwa 50 % mit einer ersten typischen Optikusneuritis entwickeln innerhalb von 15 Jahren eine MS. © iStock/Rocky89

Die 22-Jährige leidet unter einer einseitigen subakuten Sehstörung und hat Schmerzen, wenn sie ihre Augen bewegt, die Sehnervpapille erscheint unauffällig – Zeichen der typischen Optikusneuritis. Nun ist die MS-Suche angezeigt.

Die typische Optikusneuritis ist eine meist einseitige autoimmune Entzündung des Sehnervs, die überwiegend zwischen dem 18. bis 45. Lebensjahr erstmalig auftritt. Häufig steckt eine MS dahinter, es gibt aber auch idiopathische Formen. Etwa 50 % mit einer ersten typischen Optikusneuritis entwickeln innerhalb von 15 Jahren eine MS. Umgekehrt erleiden 50 % mit dieser Autoimmunerkrankung mindestens einmal eine Optikusneuritis. Bei 20–25 % beginnt die MS mit einem solchen Ereignis, schreiben die Autoren der aktuellen Leitlinie „Optikusneuritis“.

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