Orthopäden erklären, für wen ein Meniskusersatz sinnvoll ist

Autor: Dr. Andrea Wülker

Als Ersatz für einen gerissenen Meniskus (Punkte) kommen Implantate aus Kollagen oder 
Polyurethan infrage. © iStock/silkfactory

Ein teilweiser oder vollständiger Meniskusverlust bringt Stabilität und Biomechanik des Kniegelenks durcheinander und zieht fast immer Sekundärschäden nach sich. Implantate sind aber keine Universallösung.

Fast jede fünfte Frau und jeder dritte Mann in der mittleren Altersgruppe weisen eine Meniskusläsion auf, wie MRT-Untersuchungen zeigen. Innen- und Außenmeniskus sind aber wichtige „Puffer“ im Kniegelenk – bei Läsionen verändern sich die Druckverhältnisse und die Gelenkstabilität lässt nach. Deshalb muss ein Verlust an Meniskusgewebe möglichst vermieden werden, und die früher üblichen großzügigen Resektionen sind heute obsolet, betonen Privatdozent Dr. Christian Stärke von der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg und Kollegen. Da die meisten Meniskusläsionen jedoch degenerativ bedingt sind, kommt man in der Regel um eine Teilresektion nicht herum.

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