Palliative Radiotherapie kann neben tumorbedingten Schmerzen viele weitere Symptome lindern

Autor: Michael Brendler / Maria Fett

Die Strahlen aus dem Linearbeschleuniger (rechts) werden immer gezielter auf die betroffene Stelle gelenkt und wirken schmerzlindernd. So steigt die Lebensqualität der Patienten auch im Endstadium. © fotolia/Dron; wikimedia/United States Federal Government

Die Strahlentherapie hat in der palliativen Versorgung mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Setzen Ärzte die Methode jedoch gezielt ein und wissen sie mit ihren Nebenwirkungen umzugehen, kann sie die Lebensqualität ihrer Krebspatienten deutlich verbessern.

Nach der Radiotherapie konnte ihr Ehemann seiner Lieblingsbeschäftigung weiterhin nachgehen und im Garten arbeiten. Rückenschmerzen und die Symptome der Nervenkompressionen infolge des Multiplen Myeloms gingen so weit zurück, dass er, so oft es ging, mit seinen Enkeln spielte.

Berichte wie diese lassen Dr. Katie­ Spencer­ vom Institut für Krebs und Pathologie der Universität Leeds und ihre Kollegen ein Plädoyer für die palliative Strahlentherapie halten. Mithilfe der Behandlung können Ärzte die Schmerzen ihrer Krebspatienten noch im Endstadium lindern und so die Lebensqualität verbessern. Umfragen zeigen jedoch, dass kaum jemand die Option anbietet. Allgemeinmedizinern und Palliativärzten...

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