Schlaganfall bringt das Herz aus dem Takt

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz erhöhen das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall – doch auch das Herz ist gefährdet, wenn Patienten bereits einen Schlaganfall hatten.

Immerhin 17 bis 20 % aller Schlaganfall-Patienten erleiden eine klinisch relevante kardiologische Komplikation, sagte Privatdozent Dr. Karl G. Häusler vom „Center for Stroke Research (CSB)“ der Berliner Charité. So kommt es in Folge des Schlaganfalls gehäuft zu Myokardinfarkten – aber auch zur Stresskardiomyopathie (Tako-Tsubo-Syndrom), Herzinsuffizienz, hypertensiver Entgleisung oder ventrikulärer Tachykardie. Dies muss auf jeden Fall ernst genommen werden – immerhin bis zu 6 % der Schlaganfall-Patienten versterben an solchen Komplikationen.


Als unabhängige Risikofaktoren für kardiale Komplikationen nach Schlaganfall gelten:

  • vorbestehende Herzinsuffizienz
  • Diabetes mellitus
  • Kreatinin...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.