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Riesenzellarteriitis Schluss mit der One-fits-all-Strategie

Autor: Dr. Sonja Kempinski

Arteriitis temporalis an der rechten Schläfe einer 76-jährigen Patientin.
Arteriitis temporalis an der rechten Schläfe einer 76-jährigen Patientin. © Science Photo Library/Marazzi, Dr. P.

Glukokortikoide geben und gut? Diese Strategie greift bei der Riesenzellarteriitis zu kurz. Experten plädieren für eine an das individuelle Risiko angepasste Behandlung. Sie haben zusammengestellt, wie eine solche Stratifizierung aussehen könnte.

Die Riesenzellarteriitis (RZA) ist mehr als eine bei alten Menschen auftretende Kopfschmerzerkrankung, die gut auf eine rasche und hohe Glukokortikoidgabe anspricht, betonen Dr. ­Alessandro Tomerelli­ von der Abteilung für Immunologie, Allergie und seltene Erkrankungen am San Raffaele Hospital in Mailand und Kollegen. Vielmehr handelt es sich bei ihr um eine systemische und ischämische Erkrankung, bei der sehr häufig auch die Aorta und deren Zweige betroffen sind.

Neben Schüben drohen Gefäßkomplikationen

Dass die Behandlung der RZA als einfach eingeschätzt wird, beruht wohl darauf, dass Glukokortikoide die Beschwerden sehr schnell eindämmen, erklärt Dr. Tomerelli. Doch diese schnelle…

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